Theaterpädagogik
Jeux-Dramatiques
Ausdrucksspiel aus dem Erleben (Jeux dramatiques) mit Bilderbüchern und Märchen
Jeux dramatiques« ist mehr als ein neues Kunstwort für das, was man im Kindergarten bisher Rollenspiel genannt hat. Es unterscheidet sich auch vom herkömmlichen Theaterspiel mit Kindern. Es ist vielmehr ein vom Erwachsenen angeregtes Spiel, in dem die Kinder nicht Rollen darstellen, die sie einem Publikum vorspielen. Jedes Kind wird durch ein von der Erzieherin vorgetragenes Märchen oder Bilderbuch angeregt, ein Ding, ein Lebewesen, ein Phänomen zu wählen, zu dem es sich im Spiel verwandeln will."
(Donata Elschenbroich)
Sie entscheiden selbst, ob und in welche Rolle sie schlüpfen. Viele bunte Tücher, Hüte und andere Utensilien ermöglichen es ihnen, ihre Geschichte zu spielen, verschiedene Rollen auszuprobieren. Dabei können sie eine Heldin oder einen Bösewicht spielen, ein Tier, eine Pflanze, einen Stein, sogar Wut, Freude oder andere Empfindungen verkörpern und sich so auf eine spielerische Entdeckungsreise in das Leben begeben. Es gibt im Spiel kein Richtig oder Falsch.
Vier wichtige Lernerfahrungen der Theaterpädagogik erleben sie in dieser Veranstaltung:
- Ich-Stärke, durch sich zeigen im Spiel
- Gemeinsam eine Idee entwickeln
- Prozessorientiertes Vorgehen
- Spielerfahrung sammeln und weiter verarbeiten
Protokoll der Fortbildung in:
- Protokoll Olsberg
- Protokoll Marienschule Lippstadt Theorie 23.11.07


